Das Wichtigste zum Akustikusneurinom in Kürze
- Ein AN ist ein gutartiger Tumor, der sich am VIII. Hirnnerven, dem Hör- und Gleichgewichtsnerven, bildet. Er tritt selten auf und ist auch unter der Bezeichnung "Vestibularis-Schwannom" geläufig.
- Ein AN wächst gewöhnlich langsam, ist an seinen Entstehungsort gebunden und dehnt sich dort aus. Es ist kein Krebs und bildet keine Tochtergeschwülste (Metastasen).
- Ein AN macht sich häufig als erstes als Hörverlust am betroffenen Ohr bemerkbar; Schwindel wird ebenfalls berichtet.
- Ein AN tritt im Allgemeinen ohne bekannte Ursache auf; eine Sonderform ist genetisch bedingt.
- Ein größer werdendes AN drückt zunehmend gegen den Hirnstamm, dringt jedoch nie in das Hirngewebe ein.
- Ein größer werdendes AN kann durch den entstehenden Druck Hirnfunktionen gefährden und sogar lebensbedrohlich werden.
- Der / dem Betroffenen stehen folgende Therapieoptionen offen:
- Abwarten und beobachten (regelmäßige MRT-Kontrolle)
- Mikrochirurgische Entfernung (HNO-Operateur oder Neurochirurg)
- Bestrahlung (fraktionierte oder einmalige Bestrahlung - je nach verwendeter Technik)
Weitere Informationen
Nachfolgende Informationen vertiefen einige Aspekte des Akustikusneurinoms:
Wie entsteht ein Akustikusneurinom?
Wie oft treten Akustikusneurinome auf?
Symptome eines Akustikusneurinoms
Noch ausführlichere informationen enthält unsere Broschüre "Akustikusneurinom - Basisinformation", die für Mitglieder kostenfrei erhältlich ist und von Nichtmitgliedern angefordert werden kann.
Vereinigung Akustikus Neurinom e.V.