Symptome:

Meistens ist es eine langsam zunehmende, seltener jedoch eine akut auftretende Schwerhörigkeit, die besonders bei hohen Tönen ausgeprägt ist und bis zum Hörverlust führen kann.

In wenigen Fällen wird auch über eine plötzliche Hörverschlechterung berichtet. Daneben kann es zu Ohrgeräuschen kommen wie etwa einem ständigen Sausen, Rauschen oder Pfeifen, die als Tinnitus bezeichnet werden.

In manchen Fällen treten Kopfschmerzen, vor allem im Hinterkopf, sowie Schwindel in mehr oder weniger ausgeprägter Form auf. Teilweise strahlen die Schmerzen auch in Schulter und Arme aus.

Bei größeren Tumoren kann es zu Koordinationsstörungen, Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen der Gesichtsregion, ziehende Zahnschmerzen, eine Schwäche der Kaumuskulatur oder steigendem Hirndruck kommen.

Bei ungünstiger Lage (intrameatal) können auch kleine Tumoren zu diesen Beschwerden führen.
In einem fortgeschrittenen Stadium treten durch Hirnwasserstau oder Druck auf den Hirnstamm selten psychischen Beeinträchtigungen auf. Bewusstseinsstörungen wären dann schon Zeichen für einen lebensbedrohlichen Zustand.
Fast jedes der genannten Symptome kann aber auch eine andere Ursache haben. Das macht die Diagnose eines Akustikusneurinoms so schwierig...